Dienstag, Februar 26, 2008

Frage: Linie am Nadelübergang

Ich hab mich das schon oft gefragt, vielleicht wisst ihr ja Rat?


Beim Stricken mit einem Nadelspiel habe ich oft das Problem, dass man später sieht, wo der Übergang zweier Nadeln waren. Dort bildet sich dann immer eine Rille, in der die Maschen etwas weiter auseinander sind. Kennt ihr das?


Bei manchen Socken ist das deutlicher, bei anderen weniger und bei manchen taucht das Phänomen gar nicht auf.

Woran liegt das?
Liegt das am Nadelspiel? Am Garn? An meinem "Strickstil"?
Was kann ich tun, um das zu vermeiden?

7 Comments:

Anonymous Anonym said...

Ich hatte das Problem bisher nicht (hab aber auch nicht so viele Socken gestrickt), aber irgendwo gelesen, dass es entweder helfen soll die jeweils erste und letzte Masche besonders fest zu stricken oder die erste Masche der neuen Nadel noch mit der alten zu stricken (allerdings stell ichs mir besonders bei Mustern etwas verwirrend vor, wenn sich die Maschenzahl/Aufteilung ständig ändert)

9:40 AM  
Anonymous Anonym said...

Hallo,

ich stricke gerne die "Dehnungsfuge", will heißen, die letzte Masche jeder Nadel wird links gestrickt...ist dann so gewollt.

lg
birgit

11:26 AM  
Blogger Elisa said...

Das Problem hatte ich bei 2 Socken auch.

Die Ewa, von der du das Päckchen bekamst hat ja 2 Bücher geschrieben. In ihrem Buch "Der geniale Socken Workshop" schreibt sie zu diesem Thema folgendes (Zitat von Seite 13):

"Wer zum ersten Mal in Runden strickt, wird feststellen, daß sich an den Übergängen zur nächsten Nadel leicht weite Maschen bilden. Liegen diese großen Maschen in allen Runden übereinander, bleiben die Gässchen später als Linien in der Socke sichtbar. Die Ursache dieser Gässchen liegt darin, daß der Faden beim Übergang von einer Nadel zur anderen etwas fester angezogen werden muss als beim stricken mit einer Nadel. Um ein gutes Gefühl für die Fadenspanung beim ersten Rundstrickversuch zu bekommen, ist es ratsam, die etwas größere Anfangsmasche jeder Nadel gleichmäßig im Maschenbild zu verteilen, indem die Arbeitsnadel jeweils um einige Maschen versetzt wird. Dazu am Ende jeder Nadel die freigewordene Nadel kurz beiseite legen und mit der zuletzt benutzten Nadel noch 2-4 Maschen der folgenden abstricken. Dann wie gewohnt mit der Arbeitsnadel weiterarbeiten. Um den Rundenwechsel dabei immer vor Augen zu haben, ist eine Kennzeichnung sinnvoll. Einfach einen Maschenmarkierer (oder schlicht eine Büroklammer) vor dem Zusammenschluss auf die Nadel 4 direkt hinter die letzte Masche einhängen und noch 2-4 Maschen von Nadel 1 stricken. Ist in den folgenden Runden jeweils die markierte Stelle erreicht, den Markierer bzw. die Klammer einfach von der linken auf die rechte Nadel heben und und weiterstricken. So bleibt der Rundenwechsel zwischen den Nadeln 4 und 1 stets sichtbar. An der Stelle, an der die Ferse eingestrickt wird, können die Nadeln leicht wieder in die ursprüngliche Lage sortiert werden."

Ich hoffe, das hilft Dir. Wenn nicht, meld dich nochmal.

12:29 PM  
Blogger Sunsy said...

Hihi, das wollte ich dir auch gerade vorschlagen :) - es hilft wirklich! - Oder aber du strickst das Mermaid-Muster ;) - da sieht man auch nix.

Bei mir sieht man das inzwischen kaum noch - und es verwäscht sich beim ersten Waschen völlig.

glg, Sunsy

7:35 AM  
Anonymous Anonym said...

Hi,

ich stricke schon so lange Socken und kann mir nicht erinnern, ob ich dieses Problem jemals in nennenswerter Ausprägung hatte. Ich stricke generell mit sehr dünnen Nadeln (meist 2,25 mm) und sehr fest, vielleicht liegt es daran. Aber manchmal fällt mir bei meinen Socken am Fersenteil doch auch auf, dass sich da so eine "Leiter" oder Linie bildet.

Ich würde auch vorschlagen, die letzte Masche der alten und die ersten beiden Maschen der neuen Nadel SEHR fest zu stricken. Wenn man glatt rechts strickt, kann man auch einfach die erste Masche der neuen Nadel jeweils auf die alte Nadel abstricken und sich so quasi in Spiralen immer rundherum arbeiten. Damit hat diese vermaledeite Leiter erst gar keine Chance zu entstehen. Diese Technik ist aber natürlich bei Mustern eher hinderlich.

Meist verwäscht es sich aber wirklich.

Viele Grüße und viel Spaß beim Kampf gegen die Leitern ;-)
Sooza

11:06 AM  
Anonymous Anonym said...

Hallo,

ich glaube dieses "Phenomän" hat Ewa sogar in ihrem genialen Sockenworkshop beschrieben. Es wird wohl auch vom Treppchen gesprochen. Es soll daran liegen, dass man die lettze bzw. erste Masche eben etwas anders strickt. Ich hab das auch schon mal, nach dem Waschen ist es allerdings verschwunden und deswegen find ich es auch gar nicht sooo schlimm. ;o)

einen lieben Gruß
Ute

1:44 PM  
Blogger KiWi said...

Also bei mir habe ich die Rille nur am ende der Reihe und am Anfang zur Runde bei den Nadeln dazwischen ist alles fest und nichts sichtbar. Habe bisher auch schon verschiedenes dazu probiert, aber irgendwie bleibt diese fuge allerdings auch nur die ersten reihen wenn ich ein gutes Stück gestrickt habe verschwindet die auch, schätze mal, das liegt daran das die letzte und erst masche dann nicht mehr so locker ist sondern genauso fest ist wie die anderen :)

10:32 AM  

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